
Niquet, Marcel: Nichthintergehbarkeit und Diskurs
Prolegomena zu einer Diskurstheorie des Transzendentalen. Die Arbeit versucht, die Architektonik des Transzendentalen selbst methodologisch zu klären und neu aufzubauen, um so Diskurs und Transzendentales zusammenzubinden. Die Untersuchung zerfällt in zwei Teile: im ersten Teil wird ein Begriff des Transzendentalen, verstanden als Begriff diskursiven Geltungssinns, entwickelt. Im Anschluß daran erfolgt die Explikation eines Modells transzendentaler Diskurse, das diesen Begriff aufnimmt und ihn "operationalisiert". Im zweiten Teil der Untersuchung erfolgt die Exposition der Idee einer transzendentalen Anthropologie, eines transzendentalen Ich verstanden als "Intersubjekt", dem a limine der Stellenwert einer intersubjektivistischen Präsupposition diskursiven Sprachgebrauchs eignet, sowie die Skizze der Exposition eines Begriffs von Freiheit, verstanden als "nichthintergehbare" Diskurspräsupposition. Daran schließt sich ein Vorschlag des Umbaus der Gesamtarchitektonik der Diskursethik zu einer Moraltheorie befolgungs-gültigen Handelns an. Der zweite Teil endet in einem Ausblick auf Bausteine zu einer revisionär-transzendentalpragmatischen Kategorienlehre. 271 Seiten, broschiert (Philosophische Schriften; Band 35/Duncker & Humblot 1999) schwarze Filzstiftstriche auf Schnitt und Filzstiftfleck auf Einband
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