Kunst und Wissenschaft um 1800

Kunst und Wissenschaft um 1800

Hrsg. von Thomas Lange und Harald Neumeyer. Für die hier versammelten 12 Aufsätze ist die Feststellung entscheidend, daß die Zeit um 1800 eine Phase des Übergangs markiert: Die Grenzen zwischen den Künsten und den Wissenschaften werden allererst gezogen und sind also durchlässig. Dies gilt in vierfacher Hinsicht - für die Gegenstände des Wissens, für die strukturellen Probleme innerhalb einer Wissensordnung, für die Bewältigung dieser Probleme und für die Formen der Präsentation und Kommunizierbarkeit des jeweiligen Wissens. Die Beiträge des Sammelbands beschäftigen sich mit Künstlern und Wissenschaftlern aus verschiedenen europäischen Ländern. Sie berücksichtigen Literatur und Bildende Kunst ebenso wie die Wissenschaften der Medizin und Physik, Philologie und Historiographie. Ziel ist es, ein möglichst breites Spektrum zu eröffnen, um den Prozeß der wechselseitigen Konstitution von Kunst und Wissenschaft in den Blick zu bekommen. - Aus dem Inhalt: Thomas Lange/Harald Neumeyer: Kunst und Wissenschaft um 1800. - Maximilian Bergengruen: "Heißbrennende Hohlspiegel". Wie Jean Paul durch die Optik seine Poetik sichtbar werden läßt. - Roland Borgards: Die Wissenschaft vom Auge und die Kunst des Sehens. Von Descartes zu Soemmerring, von Lessing zu A. W. Schlegel. - Harald Neumeyer: "Wir nennen aber jetzt Melancholie" (Adolph Henke). Chateaubriand, Goethe, Tick und die Medizin um 1800. - Siegfried Gröf: Diagnose: Heimweh. Begriffsgeschichtliche Betrachtung zu einem Phänomen zwischen Wissenschaft und Literatur. - Jörn Steigerwald: Schwindelgefühle. Das literarische Paradigma der 'Darstellung' als Anthropologicum (Klopstock, Sulzer, Herz, Hoffmann). - Jürgen Fohrmann: Subjektivität, Echo, Wissenschaft. Eine Konstellation um 1800. - Carsten Behle: "Allharmonie von Allkraft zum All-Wohl". Jacob Hermann Obereit zwischen Aufklärung, Hermetismus und Idealismus. - Guido Naschert: "Klassisch leben." Friedrich Schlegels "Geschichte der Poesie der Griechen und Römer" (1798) im Kontext von Altertumswissenschaft und kritischer Philosophiehistorie. - Stephan Jaeger: Das Zerrbild Apollons. Heines künstlerische Erschreibung der Gegenwart durch Literaturgeschichte. - Christina Dongowski: Winkelmanns "Geschichte der Kunst des Alterthums". 'Kunst/Geschichte' als Abfall (von) der Naturgeschichte. - Sandra Pott: Imbecillitas und Genius. Überlegungen für eine Interpretation der 'philosophische(n) Romane' Friedrich Maximilian Klingers vor dem Hintergrund differenzierender Wertungen in der Literaturhistoriographie des 19. (und 20.) Jahrhunderts. - Thomas Lange: Das Wissen der Bilder. Zur Aktualisierung von mythischem Denken im bildnerischen Prozeß bei Velázquez und Goya. 297 Seiten, broschiert (Stiftung für Romantikforschung; Band 13/Königshausen & Neumann 2000) leichte Lagerspuren

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Bestell-Nr.: 14585 Sprache: Deutsch Gewicht: 480 g
Sachgebiete: Literatur der Goethezeit/Klassik | 18. Jahrhundert/Zeit der Aufklärung | Hochschul-/Wissenschaftsgeschichte
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