
Liebl, Ulrike: Die illustrierten Flavius-Josephus-Handschriften des Hochmittelalters
Die beiden Hauptwerke des jüdischen Historikers Flavius Josephus erleben während des Hochmittelalters eine einzigartige Blüte. Dies gilt sowohl hinsichtlich der Handschriftendichte als auch hinsichtlich ihrer Ausstattung, die sie weit über das sonst übliche Niveau in Handschriften historischer Texte hinaushebt. Die Gründe für diese Sonderstellung sind primär auf die Neubewertung der Bibel als Geschichtsbuch sowie auf das vorherrschende Verständnis der Josephus-Texte als Bibelparaphrase und -kommentar zurückzuführen. Das annähernd zeitgleiche Aufkommen des neuen Typs der romanischen Bibel und der illustrierten Josephus-Kodizes erklärt sich somit aus einem ursächlichen Zusammenhang - Bibel und Josephus werden einander in der Bedeutung angenähert, ihre Ausstattung angeglichen. XII,277 Seiten und 142 Tafeln, broschiert (Europäische Hochschulschriften. Reihe XXVIII: Kunstgeschichte; Band 304/Peter Lang Verlag 1997) Mängelexemplar
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