
Schiffer, Davide: Kein Wiedersehen
Shoah - Resistenza - Nachkriegsjahre. Aus dem Italienischen von Christoph U. Schminck-Gustavus. Davide Schiffer musste miterleben, wie sein Vater, ein ungarischer Jude, im Februar 1944 verhaftet und nach Auschwitz deportiert wurde. Der 16jährige Davide schloss sich dem Partisanenkampf in den piemontesischen Alpen an. Nach Kriegsende machte er das Abitur und studierte Medizin. Überraschend erhielt er nach dem Studium das Angebot, am berühmten Institut für Hirnforschung in Neustadt/Schwarzwald von Oskar Vogt zu arbeiten. Diese Einladung stürzte den jungen Mediziner in einen moralischen Konflikt: Konnte er im Land der Mörder seines Vaters seine Ausbildung fortsetzen? Seinen Bedenken zum Trotz entschloss er sich, nach Deutschland zu reisen und unter Vogt zu lernen. Er wurde zu einer Koryphäe der internationalen Hirnforschung - mit Professuren in Antwerpen, Stockholm und Turin. 367 Seiten mit 56 Abb., gebunden (Wallstein Verlag 2011)
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