
Lee, Ki-Hyang: Armut als neue Qualität der Helden im 'Fortunatus' und im 'Goldfaden'
Welche Rolle spielt "Armut" in Prosa-Romanen des 16. Jahrhunderts? Vor allem am "Fortunatus (Augsburg 1509) und an Georg Wickrams "Goldfaden" (1557) zeigt die Autorin den Kontrast zuder vorausgehenden Epoche und entwickelt die These, dass die Fragestellung der Armut als soziales Problem erstmals in Romanen des 16. Jahrhunderts auftritt. - Beide Romane schildern den Lebensweg ihres Helden, der seinen Anfang in völliger Armut nimmt. Die Autorin orientiert sich bei ihrer Abhandlung an den Beweggründen der handelnden Figuren, vornehmlich der Helden, doch auch der übrigen Figuren, soweit sie den Helden beeinflussen oder an der Handlung beteiligt sind. Sie legt dar, wie sich die betrachteten Prosa-Romane in ihrer Behandlung des Themas "Armut" von Werken der vorausgehenden Epoche unterscheiden, und untermauert die These, daß sich die Fragestellung der Armut als soziales Problem erstmals in Romanen des 16. Jahrhunderts zeigt. 144 Seiten, broschiert (Würzburger Beiträge zur deutschen Philologie; Band 23/Königshausen & Neumann 2002)
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