
Gedächtnis und kultureller Wandel
Erinnerndes Schreiben - Perspektiven und Kontroversen. Hrsg. von Judith Klinger und Gerhard Wolf. Individuelles Erinnern und Vergessen unterliegt bekanntlich nicht bewusster Absicht, sondern ist Teil eines kollektiven Erinnerungsprozesses, der vom kulturellen Wandel mitgeformt wird. Dementsprechend ist auch "erinnerndes Schreiben" weit mehr von den Wirkungen narrativer und sprachlicher Muster abhängig, als an einer historischen Wahrheit orientiert. Die Germanistik hat sich diesem Thema, das auch aufgrund der Kontroverse um die NS-Vergangenheit prominenter Schriftsteller wieder aktuell geworden ist, geöffnet. Der vorliegende Band dokumentiert die intensive Diskussion, die darüber auf dem Marburger Germanistentag 2007 geführt wurde. VI,282 Seiten, gebunden (Walter de Gruyter Verlag 2009) leichte Lagerspuren
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