
Fragmentierte Republik?
Das politische Erbe der Teilungszeit in Polen 1918-1939. Hrsg. von Michael G. Müller und Kai Struve. Die 15 Beiträge des Bandes gehen anhand der polnischen Zweiten Republik der Frage nach, in welcher Weise frühere politische Grenzen nach ihrem Verschwinden als Phantomgrenzen fortwirken und die politischen Verhältnisse weiter prägen. Ein großer Teil der politischen Eliten des polnischen Staates, der 1918 seine Unabhängigkeit zurückgewann, war schon vor dem Ersten Weltkrieg unter der Herrschaft der Teilungsmächte politisch aktiv gewesen. Sie waren von den unterschiedlichen Bedingungen geprägt, die für Polen im Deutschen Reich, der Habsburgermonarchie und im Zarenreich bestanden. Der Band gliedert sich in die Themenfelder Institutionen, Parteien und Politiker, Grenzgebiete und Minderheiten. 400 Seiten, broschiert (Phantomgrenzen im östlichen Europa; Band 2/Wallstein Verlag 2017)
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